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Handicapbillard - eine Initiative der FRANZ UND REGINE FRAUENHOFFER STIFTUNG und des P17 LEISTUNGSZENTRUM NORDHEIDE / TOSTEDT

Unter welchen Voraussetzungen darf ich denn eigentlich teilnehmen, werde ich immer wieder gefragt.

 

Nun, irgendwann wurde einmal festgelegt, ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 % muss amtlich bestätigt sein. Dann kam irgendwann der Begriff der "sichtbaren Behinderung" hinzu und irgendwie muss die Behinderung tatsächlich auch beim Spielen "behindern".

 

Nun können wir uns vortrefflich darüber streiten, für wen genau nun was zutrifft und immer wieder werden Spieler oder Spielerinnen angeprangert, die ACHTUNG (!) "nicht behindert genug seien" .... Deshalb schaut bitte immer wieder die einzelnen Ausschreibungen, was für Euch zutrifft. Im Groben unterscheiden wir Turniere zweier Kategorien:

 

Kategorie 1 wie das GERMAN POOL TOUR FINALE oder die OFFENEN DEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN:

Hier werden die Maßstäbe enger ausgelegt, hier steht auch ein wenig mehr der Leistungsgedanke im Vordergrund, denn schließlich geht es ja immer noch um den Sport und die Ausrichter betreiben sehr viel Aufwand, um unseren Sport zu repräsentieren. Da muss schon erkennbar sein, ob jemand tatsächlich ein Handicap hat und ob er es entsprechend ausgleichen kann.

 

Kategorie 2 wie die BALTIC BILLARD OPEN:

Hier geht es eher darum, Menschen mit Billard vertraut zu machen und die Teilnahmebedingungen sind etwas "großzügiger" ausgelegt. Die Richtschnur bleibt der GdB, aber bei Turnieren der Kategorie 2 besteht halt die Möglichkeit, für sich selber herauszufinden, ob man beim Handicapbilard richtig aufgehoben ist. Bei diesen Turnieren geht es letzten Endes auch um Leistung, aber noch mehr darum, Billard mit einem Handicap zu versuchen.

 

Ich kann also die oben gestellte gar nicht so richtig beantworten, von daher schlage ich immer wieder vor: Kommt einfach mal vorbei und dann werdet Ihr sehen, ob Ihr Euch beim Handicapbillard wohl fühlt und es Euch Spaß macht. Denn das ist das, was wir wollen: Grenzen testen und überwinden und dabei Spaß haben !!!!

 

 

Danke an Schuster und Sohn, Kaiserslautern, vertreten durch Frau Silka FritzingerDanke an Schuster und Sohn, Kaiserslautern, vertreten durch Frau Silka Fritzinger

     

Im Vorfeld der am kommenden Wochenende stattfindenden BALTIC BILLARD OPEN (BBO) durfte ich mich gestern bei der Fa. SCHUSTER UND SOHN (SuS) in Kaiserslautern für

die tatkräftige Unterstützung bedanken. 

Die BBO 2019 finden in Gedanken an unseren kürzlich verstorbenen Spieler Mike Reissberg statt und sind die offenen Norddeutschen Billardmeisterschaften für Menschen mit körperlichen Handicap. 

SuS ist DER Energielieferant für Rheinland Pfalz und das Saarland. Nicht nur beim Thema Umwelt ist das Unternehmen Vorreiter in der Branche mit innovativen Produkten, für SuS steht der Kunde nämlich genauso im Fokus. Mit Manuel Radu vom PBC RED LION LUDWIGSHAFEN und Christof Welter vom PBC JOKER 89 ALTSTADT sind zwei außergewöhnliche Spieler aus dem Schustergebiet im Handicapbillard tätig. Manuel ist u.a. amtierender Bayernmeister, Christof der aktuelle Saarlandmeister.  

Da wir ja bekannter Weise nicht im öffentlich Fokus stehen, freut es uns umso mehr, SuS als Partner gewonnen zu haben. Denn SuS zeichnet sich durch die Unterstützung vieler sozialer Projekte aus. Genannt sind hier exemplarisch die Aktionen „Alles muss Raus“ der Lebenshilfe Kaiserslautern oder die Unterstützung der Initiative „Mama/Papa hat Krebs“.  

Ich durfte mich bei der Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Frau Silka Fritzinger, persönlich bedanken. Ich habe zum Ausdruck gebracht, wie wichtig es für uns ist, von Dritten Unterstützung zu erhalten. Viele von uns können sich die Teilnahmen an den eh schon selten Turnieren finanziell kaum leisten, auf der anderen Seite sind diese aber Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaft im Dezember. Dafür an dieser Stelle noch einmal einen Riesendank an das Team von Schuster und Sohn.